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Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet

In Frankfurt weihnachtet es wieder: Pünktlich um 17.05 Uhr wurde heute der Frankfurter Weihnachtsmarkt eröffnet.

Besucher können die Atmosphäre montags bis samstags von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 21 Uhr genießen.

Lange Zeit war der Christkindchesmarkt eine reine Frankfurter Angelegenheit. Fremde wurden als Händler nicht zugelassen. Dadurch bekam der Markt in seiner Entwicklung ein typisch Frankfurter Gepräge.
Im Mittelpunkt steht der Weihnachtsbaum. In diesem Jahr heißt er „Manni“ von Manfred ( Mann des Friedens). Die Fichte ist circa 70 Jahre alt, 25 Meter hoch und etwa 6,4 Tonnen schwer.
Lassen Sie sich begeistern von Frankfurter Spezialitäten:
Brenten, Bethmännchen und Quetschemännchen (inzwischen auch -weibchen) blicken als typisch frankfurterische Backwaren auf eine jahrhundertealte Tradition zurück.

Willkommen in Frankfurt.

Übrigens: Der Tannenbaum war bislang nur ein einziges Mal tatsächlich eine Tanne und in allen anderen Jahren eine Fichte.

Das Städel – eine Perle des Museumsufers

Seit 1988 feiert die Stadt Frankfurt am letzten Wochenende im August ihre Museen am Museumsufer.

Die Besucher*innen erwarten außergewöhnliche Programmangebote der Frankfurter Museen, dazu zahlreichen Bühnenproduktionen und Inszenierungen, sowie kunterbunte Gastronomie. Das Museumsuferfest ist eines der größten europäischen Kulturfestivals.

Im Mittelpunkt stehen die zahlreichen Museen der Stadt. Am südlichen Museumsufer, Sachenhäuser-Seite steht eines der ältesten museale Ausstellungshäuser der Stadt Frankfurt – Das Städel

Der Frankfurter Bankier und Gewürzhändler Johann Friedrich Städel (1728–1816) vermachte ein Jahr vor seinem Tod der nach ihm benannten Stiftung sein zentral gelegenes Haus am Rossmarkt, seine Kunst- und Büchersammlung und sowie sein gesamtes Vermögen. Per Testament legte er fest, das „Städelsche Kunstinstitut“ stehe fortan den Frankfurter Bürgern als Museum und Kunstschule – der heutigen Städelschule – offen. Und für sein Institut wollte er – in aller persönlichen Bescheidenheit – das Beste: Denn „Mäßiges“ aus seiner ca. 500 Gemälde umfassenden Sammlung solle zugunsten von „Besserem“ verkauft werden. Johann Friedrich Städel vermerkte 1815 in seinem Testament:

[…] daß dieses von mir gestiftete Städelsche Kunstinstitut der hiesigen Stadt zu einer wahren Zierde gereichen und zugleich deren Bürgerschaft nützlich werden möge.“

(aus der Startseite des Städelmuseum)

Zunächst wurde die Sammlung 1833 in einem umgebauten Gebäude in der Neuen Mainzer Straße ausgestellt, bis sie schließlich 1878 in das neu errichtete Gebäude am Sachenhäuser Ufer umsiedelte.

Die Geschichte des Städels und die angegliederte Kunstschule ist mit großen Namen verbunden. So sind nicht nur Werke großer namhafter Maler*innen ausgestellt, auch wirkten bekannte Künstler als Lehrende, wie Max Beckmann, Gustave Coubert, Gerhard Richter, Jörg Immenhof und Tobias Rehberger. Namhafte Absolvent*innen wie Johann Schierholz, Hans Traxler, Anne Imhof, Hassan Kahn und Filippa Petterson besuchten die Kunstschule.

Seit 2020 leitet zum ersten Mal in der Geschichte mit Yasmil Raymond, eine Frau die Städelschule.

Aktuell sind im Städel die Ausstellungen „Stories of Conflict“ von Andreas Mühe und „Frei schaffend“ der Malerin Ottilie W. Roederstein zu sehen.

Frankfurt und seine Traditionen – Das 6 1/2-Jahrhundert alte Karlsamt im Frankfurter Dom

Am Sonntag, den 30.01.2021 wird im Bartholomäusdom zu Frankfurt das Karlsamt gefeiert. Diese Tradition reicht bis ins frühe 14. Jahrhundert zurück zum jährlichen Gedenken an den Gründervater Europas, den Patron der Stadt und auch des Domes, Karl den Großen, der am 28. Januar starb.

Das Hochamt, das ihm zu Ehren abgehalten wird folgt Traditionsgemäß einem Protokoll:

Eine Viertelstunde vor dem Hochamt intoniert die Karolus- oder auch Osiannaglocke die Zeremonie. Sie ist mit 4.630 Kg und fast 2 Metern Höhe die zweitgrößte Glocke des Domes, an deren Flanken zwei Reliefs zu sehen sind. Auf der einen Seite eine Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes und auf der anderen Kaiser Karl der Große im Ornat und mit Insignien.

Wenn die Glocke Punkt 18 Uhr verstummt, leuchten Kerzen feierlich den Würdenträgern und den Vertretern der fünf Orden (Grabes- und Malteserorden, Johanniter, Deutschordensherren, Lazarus Brüder und die Schleiertragenden Ordensfrauen) den Weg durch den Mittelgang zum Altar.

Mittelalterliche Gesänge und die Karlssequenz, die aus der Mitte des letzten Viertels des 12. Jahrhunderts stammt, sowie die Christus und Karlslaudes begleiten die „geschmackvolle Nachahmung des Altertums“, wie Goethe 1764 bemerkte.

Doch diese Tradition ist weit mehr. Nicht nur zählt sie zu einer der ältesten, sie schaut auch in die Zukunft. In jedem Jahr ist ein Gastprediger als Hauptzelebrant eingeladen. Die europäische Idee und der Zusammenhalt spielen dabei eine große Rolle. In diesem Jahr, in dem auch das Karlsamt zu Frankfurt von seiner Tradition abweichen muss, wird Dr. Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg, erwartet.

Da aus Gründen der Pandemie der Dom nicht wie gewohnt besucht werden darf, wird das Hochamt live über Youtube übertragen.

https://www.dom-frankfurt.de/aktuelles/meldungen/eine-messe-die-ihresgleichen-sucht-so-wird-das-karlsamt-corona-zeiten

Wäldchestag 2020

Dieses Jahr ist vieles #annerster als wie sonst. Einst bleibt, unser Büro ist heute (2. Juni 2020) ab 12 Uhr nicht zu erreichen: Wäldchestag!

Das Foto zeigt die übrigens die Familie unseres Kollegen Mikael GB Horstmann. Der Junge mit der Termoskanne ist seinGroßvater, der Erste in der Familie, der in Frankfurt geboren wurde. Die beiden in der Bildmitte sind die Urgroßeltern, die aus dem Fuldarer Land (er) und aus Lübeck (sie) ihren Weg nach Frankfurt gefunden haben. Das Foto wurde vermutlich bei einem Picknick im Nieder Wald in Frankfurt-Nied aufgenommen, was der nächste Wald vom Frankfurter-Gallus aus gesehen ist.

Vom Nidda-Gang

Gelegentlich bricht sie bei mir aus: die Idiosynkrasie, ausgelöst durch sozialmediales War-Alles-besser-früher-Getöse, das jeden Frankfurter Stadtteil immer mal wieder trifft, die westliche Vorstadt aber meist besonders heftig. Ich verschreibe Computer und Smartphone ein künstliches Koma und begebe mich auf den Nidda-Gang: Mit der S-Bahn nach Rödelheim und von dort zu Fuß nach Höchst mit dem Buch Schluckebier und andere Erzählungen von Georg K. Glaser im Gepäck.

Bei herrlichem Sonnenschein ist diese kleine Wanderung entlang des Maines kleiner Schwester wie ein Mini-Urlaub; vorbei an den Sossenheimer Streuobstwiesen und am Niedwald ist mein erstes Ziel das renaturierte Höchster Wehr. Wenn ich mich nach einer Weile vom Rauschen und Springen des Wassers und der Betrachtung der Reiher und anderer Vögel losreißen kann, blättere ich im „Schluckebier“.

In der Erzählung Die Nummer Eins der „Rotfabrik“ laufen sie virtuell gerade auf dem Nidda-Damm an mir vorbei. Die Protagonisten sind auf dem Weg in die Farbwerke der 30er/40er Jahre. Sie wollen in diesem „Mordor“, wo es Schutzstaffeln statt Arbeitsschutz gibt, ihre aufrührerischen Flugblätter verteilen. Mehr als eine Erzählung schaffe ich nicht. Nach der Lesepause sind die ersten Schritte wie bleiern.

Schon flotteren Schrittes überquere das Geisenbrückchen und drehe eine kleine Runde durch die Höchster Altstadtgässchen. Nach einem kurzen Blick auf Glasers Denkende Hand am Haus Bolongarostraße 161 drehe ich auf die Justinuskirche zu. Dort im Garten und im alten Stadtwehrturm hinter der Kirche hat die Stiftergemeinschaft
eine Ausstellung anrangiert, die Faksimiles von Aquarellen und Stichen von Maria Sybilla Merian mit ihren wachsenden Pendants im Justinusgarten zusammenbringt.

Nach der Betrachtung der mit Merians Pflanzen und Insekten bemalten Tassen der Höchster Porzellanmanufaktur im Antoniterturm gelüstet es mich nach einem marokkanischen Pfefferminztee um die innere wie äußere Hitze zu vertreiben.

Mikael GB Horstmann

Erschienen in der Frankfurter Sonntagszeitung am 4. Juni 2017 in der Rubrik „Mein Kulturtip“

herr mika Billetts bei Frankfurt Ticket RheinMain

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Als sogenannter Einzelunternehmer ist es gelegentlich nicht unvorteilhaft, sich Partner zu suchen. Und ein hervorragender Partner für den Billettverkauf ist gefunden: Als erster Anbieter von Gästeführungen in Frankfurt am Main bietet zukünftig herr mika die Möglichkeit Billetts für alle öffentlichen Themenführungen via Frankfurt Ticket RheinMain zu erwerben. So sind Buchungen für Stadtführungen ab Juni 2015 nun auf vielen Wegen möglich:

Entweder per Telefon unter der Tickethotline 069/1340-400

Oder per Internet: http://www.frankfurtticket.de/eventshows.SONSTIGE.sonstige.149711

Oder zu Fuß in den Kartenvorverkaufsstellen:

Alte Oper Frankfurt, Opernplatz 1, 60313 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Montags bis freitags 10 bis 18.30 Uhr, samstags 10 bis 14 Uhr

B-Ebene Hauptwache (gegenüber KFC)
Öffnungszeiten: Montags bis freitags 10 bis 19 Uhr, samstags 10 bis 16 Uhr

Weiter Vorverkaufsstellen (auch außerhalb Frankfurts) finden Sie hier: http://www.frankfurtticket.de/kontakt_und_hilfe/vorverkaufsstellen

Ausgenommen sind derzeit nur die kulinarischen Führungen von Le Flâneur Culinaire und die Führungen „Höchst KÄUFLICH“.